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Modernes ERP-System ersetzt Eigenlösung(en): Warum sich Fertigungsunternehmen für PSIpenta entscheiden
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Modernes ERP-System ersetzt Eigenlösung(en): Warum sich Fertigungsunternehmen für PSIpenta entscheiden

Digitalisierung – sie steht ganz oben auf der To-do-Liste zahlreicher Fertigungsbetriebe. Das Ziel ist die durchgängig digitale Abbildung aller Geschäftsprozesse genau wie die Schaffung einer IT-Struktur, die Unternehmen zu Flexibilität und Agilität befähigt. Damit steht schnell fest, dass für die allermeisten Eigenlösungen das letzte Stündlein geschlagen hat und es Zeit ist für die Einführung eines (neuen) ERP-Systems. Fünf Erfolgsgeschichten zeigen, warum PSIpenta eine gute Wahl ist.

Maßgeschneidert statt von der Stange: So lautete eines der zentralen Argumente aus der Vergangenheit, eigene IT-Lösungen oder zusätzliche Applikationen zu entwickeln. Präzise und stabil unterstütz(t)en sie individuelle Unternehmensprozesse. So weit, so gut. Inzwischen haben sich die Märkte globalisiert und dynamisiert. In ihnen bestehen kann künftig nur noch, wer in der Lage ist, seine Geschäftsprozesse immer wieder schnell und effizient anzupassen. Und wer gut vernetzt ist mit seinen Lieferanten und Kunden. IT-Monolithen genau wie Eigenentwicklungen werden hierbei schnell zum Bremsklotz. Denn Entwicklung, Wartung, Anpassung und Optimierung beherrschen in aller Regel nur Einzelpersonen. Zudem sind sie mit großen Zeit- und Kostenaufwänden verbunden, die kaum wirtschaftlich sind. Defizite bei Ausfall- und IT-Sicherheit führen schnell zu Problemen der Systemverfügbarkeit. Ebenso erfordert das Abbilden rechtlicher und technischer Neuerungen sowie das Mithalten mit den Release-Zyklen der Betriebssysteme, auf denen die Eigensoftware läuft, viel Kraft und Zeit. Das gilt erst recht, wenn Unternehmen verschiedene Standorte oder Werke betreiben. In dieser Situation und in Zeiten fortschreitender Digitalisierung steht für viele Unternehmen daher fest: Die Eigenlösung hat ausgedient – ein modernes ERP-System muss her!

Darum PSIpenta: Facetten eines Branchenstandards

Mit dieser Erkenntnis beginnt ein schwieriger Auswahlprozess, an dessen Ende die Entscheidung für das beste Angebot stehen soll. Die richtige Wahl zu treffen, ist aber gar nicht so leicht. Daher kann ein Blick auf Unternehmen hilfreich sein, die diese bereits getroffen haben. Unternehmen, die sich für PSIpenta entscheiden, haben zunächst eine große Gemeinsamkeit: Sie suchen nach einem modernen ERP-System, das die Anforderungen eines Fertigungsunternehmens optimal unterstützt. In ihrer spezifischen Ausprägung können diese aber sehr verschieden sein, so dass ganz unterschiedliche Gründe zum Zünglein an der Waage werden.

PSI Modul Produktion © PSI Automotive & Industry GmbH
In hoher Qualität und termingerecht mit PSIpenta produzieren. Quelle: PSI Automotive & Industry GmbH

1. Komplexe Unternehmensstrukturen flexibel konfigurieren

Weber Kunststofftechnik ist kontinuierlich gewachsen – vom Ein-Mann-Handwerksbetrieb zum europäischen Klassenprimus. Mit dem Aufbau eines Werks in Polen führte kein Weg mehr an einem neuen ERP-System vorbei. PSIpenta machte das Rennen – u. a. aufgrund des integrierten Moduls Multisite: Mit diesem Lösungsbaustein lassen sich komplexe Beziehungen verschiedener Standorte oder Werke unabhängig von der logistischen Struktur des Unternehmens abbilden und komplexe werksinterne und -übergreifende Prozesse gestalten und beherrschen. Weber Kunststofftechnik führt damit z. B. seine beiden Produktionsstandorte in Polen und Minden als eigenständige Werke – jeweils mit eigenem Vertrieb und Einkauf. Gleichzeitig können die Werke z. B. auf die Kapazitäten des anderen zurückgreifen, wofür regelmäßige umfangreiche Materialbewegungen vorgenommen werden. Auch diese Strukturen bildet das Modul lückenlos ab.

Flexibles ERP-System für komplexe Werksvernetzung

Vom Ein-Mann-Handwerksbetrieb zum führenden Hersteller von Kunststofftechnik in Europa: Die Unternehmenshistorie der Gerhard Weber Kunststoff-Verarbeitung GmbH (Weber Kunststofftechnik) ist eine echte Erfolgsgeschichte.

Multisite

Sie haben mehrere Werke mit komplexen Beziehungen untereinander? Mit der Mehrwerkesteuerung bilden Sie werksübergreifende Prozesse so ab, als würden Sie in einem Werk arbeiten.

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2. Kontinuierlich Prozesse optimieren

Als Automobilzulieferer ist Lenzkämper gefordert, die eigenen Planungs- und Fertigungsprozesse abgestimmt auf die Anforderungen seiner Kunden zu optimieren. Die Wahl fiel auf PSIpenta, weil es die Abläufe des gesamten Auftragsdurchlaufs eines Fertigungsunternehmens unterstützt und mit Supply-Chain-Management (SCM)-Verkauf, SCM-Einkauf und MyOpenFactory gleichzeitig Module und Strukturen liefert, die speziell für die Erfüllung der vielfältigen OEM-Anforderungen konzipiert sind. Lenzkämpfer nutzt die von PSIpenta ermittelten Daten nicht zuletzt als Basis für ausführliche Analysen und Auswertungen, die Rückschlüsse geben zu verborgenen Potenzialen. Der Zulieferer versteht PSIpenta daher auch als „Enabler“ für kontinuierliche Verbesserungen.

ERP-System als Enabler für Prozessoptimierungen

Als Automobilzulieferer muss Lenzkämper eine Vielzahl an Herausforderungen stemmen. Vor allem gilt es, die steigenden Anforderungen der OEMs zu erfüllen und die eigenen Planungs- und Fertigungsprozesse darauf abgestimmt zu optimieren.

SCM-Verkauf

Den kompletten Kreislauf der Zulieferlogistik abbilden: Alle gängigen Normen sowie EDI-Guidelines der Automobilindustrie werden unterstützt.

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3. Lieferantenbestellungen effizient händeln

König & Bauer Kammann GmbH ist – wie die meisten, mittelständischen Maschinen- und Anlagenbauer –  auf die enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Lieferanten angewiesen. Ein neues ERP-System sollte daher neben starken Funktionen für die Planung und Steuerung der Produktion auch die Kommunikation mit den unterschiedlichen Geschäftspartnern erleichtern. Der PSIpenta/myOpenFactory-Adapter erfüllt(e) damit einen weiteren, zentralen Punkt im Anforderungskatalog des Unternehmens. Die Schnittstelle stellt die Verbindung zur gleichnamigen Plattform her, die wie ein Universalübersetzer zwischen den unterschiedlichen EDI-Formaten der Geschäftspartner funktioniert – voll integriert ins ERP-System. Das Ergebnis: eine hohe Effizienz in der Bestellabwicklung.

Was sind die Vorteile im Einsatz von myOpenFactory

myOpenFactory

Bestell- und Auslieferungsprozesse lassen sich per EDI effektiver gestalten. Der myOpenFactory-Standard erschließt zudem ein großes Netzwerk. Die Kommunikation ist mit allen myOpenFactory-Nutzern möglich.

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4. Große und kleine Projekte termintreu abwickeln

Die Realisierung von Projekten weitaus größerer Dimension: Das war der Wunsch des Sondermaschinenbauers HOLZ automation und Ausgangspunkt für die Einführung eines ERP-Systems. Denn die hiermit verbundenen dispositiven Zusammenhänge sind im Kontext komplexer Aufträge mit vier- oder fünfstelligen Stücklistenpositionen nur IT-gestützt, schnell und präzise abbildbar. Die Entscheidung für PSIpenta inklusive integrierten Modulen für den dynamischen Produktionsabgleich hat sich ausgezahlt. Das Unternehmen fertigt inzwischen Anlagen jeder Dimension. Dabei profitiert HOLZ von der hohen Transparenz, welche gleichzeitig die Basis liefert für die Beibehaltung der hohen Qualität der Maschinen und Grundlage ist für eine hohe Lieferzeittreue.

Sondermaschinenbauer HOLZ automation setzt für Wachstum auf modernes ERP-System

Ob Bewegen, Fügen, Montieren, Pressen, Schrauben oder Prüfen – ob Lineartakt oder Rundtakt: Seit vielen Jahren erfüllt der familiengeführte Sondermaschinenbaubetrieb aus dem schwäbischen Backnang HOLZ automation Kundenwünsche aus den unterschiedlichsten Branchen und entwickelt heute Anlagen fast jeder Größenordnung.

Produktion

Ressourcen, Material und Kapazität optimal mit Lösungen speziell für die Produktion planen: Von der Grobplanung bis zur Rückmeldung ist hier an alles gedacht.

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5. Von der Kleinserie bis zur Losgröße 1 flexibel planen und produzieren

Exklusive Kaffeeautomaten genau wie Kleinserien sind das Metier der Schweizer Aequator AG. Die Variantenvielfalt ist folglich riesig:  Bis zu zehn unterschiedliche Maschinenvarianten und da wiederum bis zu sieben Kundenvarianten produziert das Unternehmen auf manchen Bändern. Hier kommt es auf eine enge Verzahnung zwischen präziser Planung und schlanker Produktion an. Gleich mehrere Gründe sprachen daher für PSIpenta, allen voran der integrierte Leitstand als klassisches Planungselement aus der MES-Welt. Dank des integrierten Systems produziert Aequator heute alles bis zur Losgröße 1 – ohne Umrüstung am Band.

Kaffeeautomatenherstellung auf neuem Level: „Dank unseres Planungssystems produzieren wir alles bis zur Losgröße 1 ohne Umrüstung am Band“

Die Konsumwelt ist im ständigen Wandel. Auch in Sachen Kaffeemaschinen. Die Entwicklung geht weg von Massenstandards hin zu exklusiven Lösungen. Die Aequator AG aus der Schweiz hat diesen Trend erkannt und setzt auf die Herstellung variantenreicher Automaten. Dabei kommt dem Automatenhersteller sein flexibles ERP-MES-System zugute.

Leitstand

Behalten Sie Ihre Fertigung jederzeit im Blick. Der Leitstand kümmert sich nicht nur um die ideale Reihenfolgenplanung, sondern unterstützt Sie auch bei der Einplanung kurzfristiger Änderungen.

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Ein vielfältiger Standard für die Produktion

Produzierende Unternehmen kommen über kurz oder lang an einem modernen ERP-System nicht mehr vorbei. Zu schwer wiegen die Nachteile eigener Speziallösungen, zu groß sind die Vorteile durchgängig digitaler Prozesse. Fertigungsbetriebe, die sich für PSIpenta entschieden haben, schätzen die funktionale Breite und Tiefe des Branchenstandards. Darin finden sich schließlich Strukturen und Funktionen, deren Kombination jede Lösung trotz Standards einzigartig macht.

Jörn Jöns

Jörn Jöns ist seit 2007 bei der PSI. Seitdem hat er sich einen Namen bei der Einführung von ERP-Projekten gemacht. Als erfahrener Berater optimiert er die Prozesse von Unternehmen aus dem fertigenden Mittelstand und teilt im Blog gerne Insights aus der Praxis.

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