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Digital hoch hinaus: Präzise Kranfertigung mit integrierter ERP-MES-Lösung
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Erfolgsgeschichten

Digital hoch hinaus: Präzise Kranfertigung mit integrierter ERP-MES-Lösung

Kräne sind komplexe Anlagen. Ihre Einsatzorte so vielfältig wie die Anforderungen an sie. Für die Hersteller ist jeder Kundenwunsch eine Herausforderung. Egal ob sie für schwere Lasten konstruiert sind, mit Magneten arbeiten oder automatisch ihre Dinge verrichten: Jeder Kran ist anders. Führender Hersteller in Österreich ist die 1946 gegründete Firma ING. A. FRITZ VOITH. Um das goldene Dreieck jeder Produktion auszufüllen – präzise bauen, pünktlich liefern, verlässlich funktionieren – kommt bei Voith die integrierte ERP-MES-Lösung PSIpenta zum Einsatz.

Das Unternehmen hat sich ganz den Kundenanforderungen verschrieben. Das heißt: Der komplette Prozess bis zum Einsatz vor Ort – von der Entwicklung über die Herstellung bis zum Aufbau – richtet sich nach den individuellen Wünschen der Auftraggeber. Damit erwirtschaften die Oberösterreicher einen Umsatz von 35 Mio. € pro Jahr. Das entspricht circa 100 Kränen sowie etwa 60 Umbauten bereits bestehender Anlagen. Voith verfügt über ein breites Spektrum an Kunden. Im Fokus stehen neben der Stahlindustrie auch die Holz- und Bauindustrie. Für sie fertigen 180 Mitarbeiter am Standort Traun individuelle Lösungen für die spezifischen Anforderungsprofile. Der IT-Verantwortliche Andreas Glück beschreibt das typische Vorgehen wie folgt: „Im ersten Schritt ermitteln wir die Bedarfe und berechnen und optimieren die Lastaufnahme. Ein weiteres wesentliches Kriterium ist die Arbeitsumgebung, in der ein Kran zum Einsatz kommen soll. Sie spielt eine entscheidende Rolle bei der Planung und Konzeption“. So muss ein Chargierkran, wenn er in einer Walzstangenadjustage im Rahmen der Wärmebehandlung zum Einsatz kommt, einerseits für die Hitze von 80 °C in der Anlage konzipiert sein. Aber andererseits auch Temperaturen über 1000 °C aushalten, die durch überschwappenden Stahl während des Produktionsprozesses entstehen können. Ein anderer Parameter ist die Windgeschwindigkeit bei Außeneinsatz. Ist ein Greiferkran für den Transport von Walzensinter aus einem Sinterbrunnen zuständig, müssen seine Motoren für Winde bis zu 70 km/h konstruiert sein.

Produktionshalle © Voith
Produktionshalle © Voith

Fehlerfrei: Tausende Stücklisten

Egal für welchen Einsatz ein Kran konzipiert ist: Für Voith stehen Qualität und Liefertreue an erster Stelle. Die Basis dafür bildet eine komplexe und gleichzeitig für alle überschaubare Planung, die Lieferung, Lagerung und Einsatz des benötigten Materials umfasst. Das Traditionsunternehmen setzt zur Bewältigung dieser vielschichtigen Aufgabe auf die integrierte ERP-MES-Lösung PSIpenta. „Erst mit Einführung von PSIpenta ist es uns gelungen, alle Artikel und tausende Stücklisten korrekt abzubilden. Seitdem haben wir sämtliche Teile just-in-time im Haus und können rechtzeitig auf Engpässe reagieren“, beschreibt der Software-Experte. Zahlreiche Module verschaffen den Mitarbeitern eine präzise Einsicht in die zeitlichen Abläufe. Automatisch findet ein Abgleich zwischen zugesagten und realen Terminvorgängen statt, um frühzeitig auf Abweichungen reagieren zu können. Das Modul für die Abwicklung der Aufträge, also vom Einkauf über die Produktion bis zur abschließenden Kalkulation, erweist sich in diesem Zusammenhang für Andreas Glück als großer Vorteil: „Durch die Nachkalkulation haben wir bereits bei Auslieferung das korrekte Ergebnis. Das Modul setzen wir dann auch für die Vorkalkulation ein“. Gleichzeitig ist er überzeugt von den mobilen Industrial Apps der PSIpenta, mit denen auch die Produktionsumgebung in das ERP-System integriert wird. Die Mitarbeiter scannen alle Materialvorgänge, die direkt in die Software übertragen werden. Die Folge: weniger Datenfehler und deutlich minimierte Arbeitszeit pro Vorgang. Das Auftragsmanagement erreicht dadurch ein neues Level bezüglich Präzision und Effektivität.

„Erst mit Einführung von PSIpenta ist es uns gelungen, alle Artikel und tausende Stücklisten korrekt abzubilden. Seitdem haben wir sämtliche Teile just-in-time im Haus und können rechtzeitig auf Engpässe reagieren“

Andreas Glück, IT-Abteilung, Voith

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Erfolgreich: Investition in Standards und Anwenderzufriedenheit

Ausruhen möchte sich Voith auf diesen Erfolg aber nicht. Um am Puls der Zeit zu bleiben, wechselte der Kranhersteller auf die neueste Version PSIpenta. Zwar verlief das Upgrade erwartungsgemäß nicht ohne Aufwand – neue Prozesse mussten entwickelt werden, da eine Anzahl von VBA-Skripten und Triggern nun nicht mehr zur Verfügung standen. Aber der IT-Beauftragte Andreas Glück ist vom Resultat überzeugt: „Trotz der notwendigen Neubewertungen unserer Anpassungen wurden alle Daten korrekt übernommen. Zudem hat die Produktion keinen einzigen Tag gestanden. Am wichtigsten aber ist, dass wir mit dem Wechsel den Sprung zum Standard-Client geschafft haben“. Zumal nun die Oberflächen mit dem PSI-Click-Design aufgaben- und rollenzentriert gestaltbar sind. Dass die Software nicht nur in funktionale Vorteile, sondern auch in die Anwenderzufriedenheit investiert, wissen die Mitarbeiter zu schätzen. In Summe profitiert die Qualität und Produktivität des gesamten Unternehmens. „Je besser die Mitarbeiter mit dem System vertraut sind, desto mehr schätzen sie die Transparenz und die Möglichkeiten des Systems“, hebt der auch für Schulungen zuständige IT-Fachmann Glück hervor. Diesen Vorteil möchte er demnächst noch steigern. Mit weiteren mobilen Apps will er den zeitlichen Aufwand für die Mitarbeiter nochmals reduzieren. Stichwort: direkte Buchungen, zum Beispiel für geplante und abweichende Entnahmen von Stücklistenpositionen, Produktionsfeedback oder Dispositionen für den Versand.

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Digital die Zukunft bestreiten

Kunden lieben Qualität und Termintreue. Voith hat sich das zu eigen gemacht und so eine führende Position am Markt entwickelt. Mit der ERP-MES-Lösung PSIpenta fügt der Anlagenbauer den digitalen Baustein in das Firmengefüge, um auch den zukünftigen Herausforderungen erfolgreich und präzise zu begegnen. Damit ist das Unternehmen nicht zuletzt ein gutes Beispiel für die lohnenswerte Verbindung von Tradition und Innovation im Mittelstand.

ING. A. FRITZ VOITH G.m.b.H. & Co. KG

Geschäftsfeld: Kranbau

Produkte: Krananwendungen und Sonderkrananlagen

Mitarbeiter: 180

Hauptstandort: Traun, Österreich

Umsatz: 35 Millionen pro Jahr

Gründung: 1946

Karsten Bruckschweiger

Karsten Bruckschweiger verantwortet die Teamleitung Österreich. Er ist vor allem in der Prozessberatung zu Hause und der erste Ansprechpartner im Unternehmen, wenn es um das Service-Management geht. Für ihn ist der Ausgangspunkt immer der Kunde: Unternehmen bei ihren Problemstellungen abzuholen und gemeinsam neue, effiziente Lösungen zu gestalten, treibt den Teamleiter seit über 10 Jahren an.

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