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Checkliste: 8 Kriterien für gute Usability bei der ERP-Auswahl
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Checkliste: 8 Kriterien für gute Usability bei der ERP-Auswahl

Bedienkomfort erlebt derzeit verstärkt Aufmerksamkeit. Durch die intuitive Bedienbarkeit praktisch aller Smartphones und deren Apps sind auch ERP-Anwender nicht mehr bereit, sich starren und unnötig komplizierten Eingabemasken zu unterwerfen.

Aus dem Consumer-Bereich sind Anwender bereits gewohnt, dass sich Oberflächen und Apps auf Ihre Bedürfnisse anpassen lassen. Bedienkomfort und Usability werden auch in der Welt von ERP und MES immer wichtiger und avancieren gar zum zentralen Entscheidungskriterium bei der Beurteilung von Unternehmenssoftware. Gute Usability entspricht auch dem allgemeinen Grundprinzip von ERP-Systemen: Der Vereinfachung betrieblicher Prozesse. Konsequenterweise wird Bedienkomfort – unter dem englischen Stichwort Usability – ein immer wichtigerer Punkt bei der ERP-Auswahl.

Checkliste: Kriterien für gute ERP-Usability

  • Einfache und logische Struktur der Oberfläche
    Eine gute Struktur erkennen Sie daran, wenn alle wichtigen Informationen und Eingabemasken schnell auffindbar sind und logisch miteinander verknüpft sind. Ablenkende oder störende Informationen werden vermieden oder verborgen. Es sind keine langen Suchen nach Elementen nötig.
  • Die Bedienung ist intuitiv und einfach
    Die Funktionen hinter Eingabemasken und –feldern sind intuitiv erfassbar, selbsterklärend und die Bedienung der Software leicht zu erlernen. Es sind nur wenige Klicks nötig, um eine gestellte Aufgabe zu erledigen. Eine effiziente Bedienung macht Anwendern und Administratoren das Arbeiten leichter.
  • Individuell auf jeden Benutzer anpassbar
    Screens, Masken, Menüs und Ansichten sind benutzerfreundlich auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Anwenders anpassbar.
    Gleichzeitig können Konfigurationen systemweit oder für verschiedene Nutzergruppen auf einfache Weise durchgeführt und festgelegt werden.
  • Funktionale Wiedererkennbarkeit
    Die originäre Aufgabe von ERPs ist das Abbilden von Prozessen. Von hoher Bedeutung ist daher, ob die realen Arbeitsschritte eines Unternehmens in der Oberfläche wiederkennbar und vollständig abgebildet sind. Weiterhin sollte für den Anwender jederzeit erkennbar sein, wie der Stand eines Prozesses ist und wie das weitere Procedere aussieht.
  • Ansprechende Optik
    Die Anwender werden viel Zeit mit der Bedienung der Oberfläche verbringen, daher sollte Farben und Design überzeugen.

  • Mobile Nutzung
    Die Benutzeroberfläche ist responsiv designt und unterstützt das Arbeiten auf verschiedenen Gerätearten.
  • Benutzerunterstützung
    Sinnvolle Vorbelegungen, eine kontextsensitive Online-Hilfe oder Tooltipps unterstützen Ihre Anwender, wenn nötig.
  • Probieren Sie das ERP selbst aus
    Viele Aspekte der ERP-Bedienung ergeben sich erst in der praktischen Arbeit. Ihr Bauchgefühl ist ganz entscheidend für ein Urteil über die Usability einer Software.

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Wieso Sie auf Usability bei der ERP-Auswahl achten sollten

  • ERP- und MES-Lösungen prägen die Arbeit von Unternehmen oft über Jahre und Jahrzehnte
    Oft sind es die Kosten, die über die Auswahl eines ERP-Systems entscheiden. Doch die Investitionsentscheidung für ein ERP wird die Arbeit in Ihrem Unternehmen über Jahre beeinflussen. Eine schlechte Bedienbarkeit der Benutzeroberfläche führt zu versteckten Zusatzkosten, wenn Klickpfade unnötig lang und kompliziert sind oder Informationen schlecht zugänglich sind. Ihre Mitarbeiter werden weniger effizient arbeiten.
  • Optimierte Abläufe
    Einfache und intuitive Bedienbarkeit macht die Arbeit dagegen leichter, spart Ihren Mitarbeiter Nerven und Zeit und Ihnen somit Geld. Weitere Vorteile: Eingabefehler werden vermieden, die Anwenderakzeptanz und -zufriedenheit steigt und Administratoren werden entlastet.
  • Individuell anpassbare Oberflächen vermeiden teure Anpassungskosten
    Gute Usability kann aber noch mehr: Wenn sich User Ihre eigenen Ansichten erstellen und für Sie wichtigen Dialoge einfach zusammenklicken können, entfallen teure Anpassungskosten.

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Michael Habat

Michael Habat

Der studierte Betriebswirt wirft in seinen Beiträgen einen Rundumblick auf ERP-Systeme. Ein besonderes Anliegen sind ihm die Anforderungen von Endanwendern und die damit verbundenen Trends.

Michael Habat

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