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Wie der ERP- und MES-Lieferant zum Geschäftspartner wird
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Erfolgsgeschichten

Wie der ERP- und MES-Lieferant zum Geschäftspartner wird

Die GMN Paul Müller Industrie GmbH & Co. KG (GMN) blickt auf eine über 100jährige Erfolgsgeschichte. Bereits ein großes Stück des Weges begleitet sie dabei ein integriertes ERP- und MES-System, das die Auftrags- und Serienfertigung gleichermaßen unterstützt.

Heute vertraut GMN nicht nur der Lösung. Die Verantwortlichen schätzen vor allem auch das partnerschaftliche Verhältnis, das sie inzwischen zu ihrem Lieferanten pflegen. Über 240 der insgesamt 600 Mitarbeiter nutzen den integrierten ERPMES-Branchenstandard PSIpenta in den verschiedensten Unternehmensbereichen. Das System sorgt für durchgehende, transparente Prozesse bei der Herstellung von Hochpräzisionskugellagern, Maschinenspindeln, Freiläufen und berührungslose Dichtungen. Denn genau die sind das Metier des Nürnberger Familienunternehmens GMN. Mit dem jüngsten Geschäftsfeld, elektrische Antriebe, nimmt GMN neben dem Maschinen- und Anlagenbau nun auch andere Branchen ins Visier – etwa die Automobilindustrie oder Verfahrenstechnik. Auch wenn das 1908 als mechanische Werkstatt Georg Müller Nürnberg gegründete Unternehmen sein Produktionswerk bis heute in Nürnberg betreibt, ist es längst zu einem internationalen Unternehmen gereift. So unterhält das Traditionsunternehmen nicht nur eine Tochter in den USA, die sich auf die Bereiche Vertrieb und Reparatur konzentriert, sondern verfügt über ein weltweites Servicenetz. Über 500 Mitarbeiter erwirtschaften so jährlich einen Umsatz von ca. 85 Millionen Euro.

Kugellager von GMN
Kugellager von GMN / © GMN Paul Müller Industrie GmbH & Co. KG

Ein Branchenstandard für die Auftrags- und Serienfertigung

„Ohne unser ERP-System wäre das Wachstum der letzten zehn Jahre schlicht nicht möglich gewesen“, meint IT-Leiter Bülent Gündogan. Ausschlaggebend dafür seien neben der funktionellen Branchentauglichkeit, die hohe Skalierbarkeit und Flexibilität der eingesetzten Lösung. Eine besondere Herausforderung: Das ERP-MES-System muss sowohl die Anforderungen und Abläufe der Einzel- als auch der Serienfertigung abbilden. Denn Kugellager und Dichtungen werden in anonymer Fertigung auf Masse und teilweise auf Lager produziert. Wird GMN hingegen mit der Entwicklung und Fertigung eines individuellen Produkts – in einer für den Maschinenbau-Kunden typischen Losgröße von eins bis fünf – beauftragt, sind Aspekte wie der direkte Kundenbezug oder große Stücklisten zu berücksichtigen.

Ohne unser ERP-System wäre das Wachstum der letzten zehn Jahre schlicht nicht möglich gewesen.

Bülent Gündogan, IT-Leiter GMN

Neben dem Auftragsmanagement setzt GMN dafür auf weitere Module wie z. B. die Betriebsdatenerfassung, Workflow, Lagerverwaltungssystem oder Servicemanagement. Eine zentrale Rolle spielt vor allem auch die PSI-Mehrwerkesteuerung Multisite. Denn hiermit lassen sich die drei und künftig vier Produktionsbereiche in eigenen Profitcentern abbilden und zentral steuern. Das ist wichtig, da sich die Produktionsbereiche in Nürnberg auch zuarbeiten. Nicht zuletzt hat Multisite das Problem der nicht durchgängigen Kundenvorgänge im Zusammenspiel mit der Vertriebs- und Serviceniederlassung in den USA gelöst. Dort ist PSIpenta in der englischen Sprachversion im Einsatz. Lastet die USA einen Vorgang via Multisite ein, erzeugt das System automatisch einen Auftrag in Nürnberg und wird nach Fertigstellung in die USA rückgemeldet. Der gesamte Durchlauf wird folglich einem Kundenvorgang zugeordnet und ist durchgängig nachvollziehbar.

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Mehr als nur ein Lieferant

Besonders hebt der IT-Leiter schließlich die gute Zusammenarbeit mit dem Hersteller hervor: „Die PSI ist längst nicht mehr nur ein Lieferant für uns, sondern ein echter Partner, mit dem wir neue Lösungen planen und diskutieren.“ Kontinuierlich arbeiten GMN und PSI so an der Verschlankung und Optimierung der Prozesse – nicht zuletzt um GMN auch für die digitale Transformation zu rüsten. Zur guten Zusammenarbeit zähle dabei auch, dass die Berliner den Austausch der großen Kunden-Community unterstützen und fördern: „Die Anwendertreffen und regionalen Arbeitskreise sind für uns immer wieder wertvolle Gelegenheiten für einen Austausch mit anderen Kundenunternehmen. Diesen Mut seitens der PSI wissen wir sehr zu schätzen, da das Zusammenbringen von Anwendern natürlich auch kritische Dinge zutage fördert und gewisse Risiken birgt“. Unter den Usern genießen das System und der Lieferant daher längst eine hohe Akzeptanz. Letztlich seien die Mitarbeiter aber durch und durch Franken: „Wo wir nicht meckern, loben wir“, lacht Gündogan.

Die Lösung gibt uns durch seine Flexibilität und Skalierbarkeit insbesondere aber auch den nötigen Spielraum, uns immer wieder an neue Marktentwicklungen anpassen und vor allem auch wachsen zu können.

Bülent Gündogan, IT-Leiter GMN

Durchgängigkeit, Transparenz und Zuverlässigkeit sind die drei wesentlichen Aspekte, die durch PSIpenta erreicht wurden. Damit sorgt das System für eine deutliche Arbeitserleichterung in vielen Unternehmensbereichen. „Die Lösung gibt uns durch seine Flexibilität und Skalierbarkeit insbesondere aber auch den nötigen Spielraum, uns immer wieder an neue Marktentwicklungen anpassen und vor allem auch wachsen zu können“, fasst Gündogan zusammen.

Mit ihrem durchgängigen MES- und ERP-System als zentralen Baustein der IT sowie einem vertrauensvollen Lieferanten und Geschäftspartner an ihrer Seite ist GMN bestens gerüstet, die langjährige Erfolgsgeschichte lückenlos fortzuschreiben.

Klaus Kriesten

Klaus Kriesten

Klaus Kriesten ist ein echtes PSI-Urgestein. Der Leiter der Beratung Süd ist bereits seit 1988 im Unternehmen und ist ein Experte für die Belange von Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau. An dieser Stelle berichtet Klaus Kriesten aus der Praxis und schreibt über Erfolgsgeschichten aus dem fertigenden Mittelstand.

Klaus Kriesten

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